Archiv

Posts Tagged ‘boot’

Netzwerkservices verwalten: Status überprüfen, starten, beenden, so konfigurieren, dass sie beim Booten starten

2010/12/26 Kommentare aus

Status eines Dienstes abfragen:

service httpd status       # status des Webservers abrufen
service –status-all        # Status aller Dienste abrufen

Dienste starten/stoppen:

service httpd start        # Webserver starten
service httpd stop         # Webserver stoppen

Dienst neu starten, Konfiguration neu einlesen:

service httpd restart      # Webserver neu starten
service httpd reload       # Konfiguration neu einlesen

Dienst bei Systemstart starten:

chkconfig httpd on         # httpd startet beim booten
chkconfig httpd off        # httpd startet nicht beim booten

Dienst bei Eintreten in einen bestimmten Runlevel starten:

chkconfig –level 3 httpd on       # httpd startet nur in Runlevel 3
chkconfig –level 345 httpd on     # httpd startet in Runlevel 3, 4 und 5

Eine Alternative zu chkconfig bietet das Programm ntsysv. Dieses bearbeitet beim Aufruf ohne weitere Parameter den aktuellen Runlevel und legt fest welche Dienste in diesem gestartet werden sollen. Über die Option –levels kann dem Programm mitgeteilt werden welche Runlevel editiert werden sollen:

ntsysv               # Bearbeiten des aktuellen Runlevels
ntsysv --levels 345  # Runlevel 3,4 und 5 werden editiert

Welche Dienste werden in welchen Runleveln gestartet?

chkconfig httpd –list      # in welchen Runleveln wird httpd gestartet?
        httpd     0:Aus    1:Aus    2:Ein      3:Ein      4:Ein      5:Ein      6:Aus
Advertisements
Kategorien:RHCSA Schlagwörter: , , , , , ,

Red Hat Enterprise Linux mit Kickstart automatisch installieren

2010/12/26 Kommentare aus

Um ein Red Hat Enterprise Linux System mittels Kickstart-Datei automatisch zu installieren ist nur die Angabe der Kickstart-Datei notwendig. Diese wird dem Kernel als Parameter übergeben. Dazu ist beim Starten über das Installationsmedium im Bootmenü die Taste „a“ zu drücken, um den Ort der Datei dem Kernel bekanntzumachen:

linux ks=http://10.1.5.68/ks.cfg

Hier würde die Installation mittels der Kickstart-Datei ks.cfg ausgeführt, die via http von dem Server 10.1.5.68 bereitgestellt wird. Möglich sind ftp, http, lokales Medium und die Angabe eines via NFS freigegeben Pfades :

linux ks=ftp://10.1.5.68/ks.cfg           # Bezug der Datei von FTP Server
linux ks=hd:fd0:/ks.cfg                   # laden von erstem Floppy Drive
linux ks=hd:sda1:/inst/ks.cfg             # Datei /inst/ks.cfg von dev/sda1
linux ks=cdrom:/ks.cfg                    # laden von CDROM
linux ks=nfs:10.1.5.68:/var/inst/ks.cfg   # NFS
Kategorien:RHCSA Schlagwörter: , ,

unter Verwendung des Einzelbenutzermodus auf ein System zugreifen, für das das Root-Kennwort unbekannt ist

2010/12/26 Kommentare aus

root Passwort rücksetzen

Booten in Runlevel 1 bzw.  in den Single-User Modus:

GRUB – Boot Menü:

Taste „a“ im Menü des Bootloaders drücken um Parameter an den Kernel anhängen zu können.

1“ an die Kernel-Parameter anfügen. Das System startet dadurch in Runlevel 1. Es wird kein Passwort für root abgefragt. Die Dateien /etc/passwd und /etc/shadow sind zur Fehlerbehebung bei Benutzerlogins oder im Falle eines vergessenen root-Passworts frei editierbar. Schreiben in vi erfolgt mit „w!“, da die Datei read-only geöffnet wird. Um das root Passwort zu löschen ist in der Datei /etc/shadow das zweite Feld zwischen den Doppelpunkten zu löschen, das den Passworthash enthält. Der Benutzer root kann sich daraufhin ohne Eingabe eines Passworts anmelden. Durch passwd root kann man auch gleich direkt ein neues Passwort setzen.

Runlevel  1,  „s“ oder “S“:

Single-User-Runlevel; niedrigster Systemzustand für Wartungsarbeiten, in dem ausschließlich Systemressourcen wie Festplatten oder Dateisysteme aktiv sind.

Kategorien:RHCSA, Security Schlagwörter: , ,

Systeme zur Fehlerbehebung und Systemwartung in verschiedene Runlevels booten

2010/12/26 Kommentare aus

Um das System in einen anderen als den in /etc/inittab voreingestellen Runlevel zu booten ist bei Erscheinen des GRUB-Menüs beim Hochfahren eine beliebige Taste zu drücken. Im GRUB-Menü die Taste „a“ drücken, um Parameter an den Kernel anhängen zu können.  Wichtig ist dass ein Leerzeichen die einzelnen Parameter trennt, der gewünschte Runlevel ist also durch Anhängen eines Leerzeichens und des Runlevels zu wählen.

Im folgenden Beispiel würde das System in Runlevel 3 booten:

grub append> ro root=/dev/VolGroup00/LogVol00 rhgb quiet 3

1-5 bootet in den entsprechenden Runlevel unter Abarbeitung der jeweiligen Init-Skripte.
single arbeitet nur rc.sysinit ab
emergency Überspringt die Abarbeitung aller Init-Skripte.

Kategorien:RHCSA Schlagwörter: , , , , ,