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mit HTTP/FTP Dateifreigabedienste einrichten

2010/12/26 Kommentare aus

HTTP

Zur nachträglichen Installation des Apache Webservers:

yum install httpd

Service starten/beim hochfahren starten:

service httpd start
chkconfig httpd on

Die Konfigurationsdateien des Webservers befinden sich unter /etc/httpd/, die default-Einstellungen sind aber für eine einfache Dateifreigabe via HTTP durchaus ausreichend und bedürfen keiner weiteren Anpassung.

Dateien unter /var/www/html sind nach Aktivieren des Webservers bereits automatisch verfügbar. Das Ziel der Freigabe von Dateien über HTTP ist damit bereits erreicht. Zu beachten ist dass der Webserver auch die Rechte haben muss, die Dateien zu lesen! Falls keine index.html/index.php und keine Dateien in diesem Verzeichnis vorhanden sind wird eine Standardseite angezeigt.

FTP

Neuinstallation:

Basis Server -> Jetzt anpassen

Server -> FTP-Server

Web Dienste -> Web-Server

Installation von der Kommandozeile

yum install vsftpd

Konfiguration

Standardmäßig sind anonyme und Benutzerlogins aktiviert. Read-only Freigabe ist damit bereits gegeben. Um Dateien freizugeben diese einfach in das Heimatverzeichnis des Benutzers „ftp“ kopieren, standardmäßig ist das /var/ftp.

Um anonyme Uploads zu erlauben sind die folgenden Zeilen in /etc/vsftpd/vsftpd.conf einzutragen:

anon_upload_enable=YES
anon_mkdir_enable=YES

Der Benutzer hat damit das Recht Dateien hinaufzuladen und Verzeichnisse zu erstellen, darf jedoch weder  Dateien oder Verzeichnisse löschen noch diese umbenennen. Um Vollzugriff und damit das auch das Löschen und Verändern von Dateien und Verzeichnissen zu erlauben ist noch die Zeile

anon_other_write_enable=YES

einzutragen.

Die Linux-Dateirechte müssen Schreibzugriffe auf das Verzeichnis ebenfalls erlauben.

chmod a+w /var/ftp/pub

Außerdem muß der SELinux Kontext geändert werden, um anonyme Schreibzugriffe zu ermöglichen:

semanage –a –t public_content_rw_t /var/ftp/pub
restorecon /var/ftp/pub
setsebool allow_ftpd_anon_write 1

Die geänderte Konfiguration ist nun mit

service vsftpd reload

neu einzulesen, damit diese wirksam wird.

Netzwerk konfigurieren:

/etc/sysconfig/network

NETWORKING=”yes”

/etc/sysconfig/network-scripts/ifcfg-eth0

BOOTPROTO=”dhcp” ONBOOT=”yes”

Dienst starten

chkconfig vsftpd on
service vsftpd start

Ausnahmen in Firewall hinzufügen

Firewall: Zugriff auf FTP erlauben

system-config-firewall -> Anpassen -> FTP

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Netzwerkservices verwalten: Status überprüfen, starten, beenden, so konfigurieren, dass sie beim Booten starten

2010/12/26 Kommentare aus

Status eines Dienstes abfragen:

service httpd status       # status des Webservers abrufen
service –status-all        # Status aller Dienste abrufen

Dienste starten/stoppen:

service httpd start        # Webserver starten
service httpd stop         # Webserver stoppen

Dienst neu starten, Konfiguration neu einlesen:

service httpd restart      # Webserver neu starten
service httpd reload       # Konfiguration neu einlesen

Dienst bei Systemstart starten:

chkconfig httpd on         # httpd startet beim booten
chkconfig httpd off        # httpd startet nicht beim booten

Dienst bei Eintreten in einen bestimmten Runlevel starten:

chkconfig –level 3 httpd on       # httpd startet nur in Runlevel 3
chkconfig –level 345 httpd on     # httpd startet in Runlevel 3, 4 und 5

Eine Alternative zu chkconfig bietet das Programm ntsysv. Dieses bearbeitet beim Aufruf ohne weitere Parameter den aktuellen Runlevel und legt fest welche Dienste in diesem gestartet werden sollen. Über die Option –levels kann dem Programm mitgeteilt werden welche Runlevel editiert werden sollen:

ntsysv               # Bearbeiten des aktuellen Runlevels
ntsysv --levels 345  # Runlevel 3,4 und 5 werden editiert

Welche Dienste werden in welchen Runleveln gestartet?

chkconfig httpd –list      # in welchen Runleveln wird httpd gestartet?
        httpd     0:Aus    1:Aus    2:Ein      3:Ein      4:Ein      5:Ein      6:Aus
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