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ext4-Dateisysteme verwalten: erstellen, mit Label versehen, einhängen, beim Booten automatisch einhängen (anhand von UUID oder Label), aushängen

2010/12/26 Kommentare aus

Das Label und die UUID eines ext2/ext3/ext4 Dateisystems anzeigen

blkid

Ohne Angabe von Parametern listet blkid alle gemounteten Partitionen, ihre UUID, den Dateisystemtyp und das gesetzte Label auf.  Ein guter Weg um auf einen Blick alle Informationen über das Dateisystem zu bekommen.

fdisk –l     # oder
sfdisk -l

Listet die Partititonstabelle aller (oder des als Parameter übergebenen) Gerätes auf. Ohne Angabe von Parametern werden alle dem System bekannten Partitionen aufgeführt.

Das Label eines ext2/ext3/ext4 Dateisystems ändern

e2label device MYLABEL

Zeigt bzw. setzt das Label des Dateisystems. Ohne Angabe eines Labels  wird das aktuell gesetzte Label angezeigt. Wenn das optionale Argument new-label übergeben wird, wird das Label dementsprechend gesetzt. Das Label darf maximal 16 Zeichen lang und im  System nur einmal vorhanden sein.

Die UUID eines ext2/ext3/ext4 Dateisystems ändern

Eine neue UUID generieren

uuidgen

uuidgen generiert eine neue UUID und zeigt diese an. Es empfiehlt sich die Umleitung der Ausgabe in eine Datei zur späteren Verwendung:

uuidgen> newUUID.txt

Eine neue UUID setzen

tune2fs

tune2fs verändert zahlreiche Parameter in ext2/ext3/ext4 Dateisystemen. Um die UUID  eines Dateisystems zu setzen ist der Parameter –U zu verwenden:

tune2fs –U `cat newUUID.txt` /dev/sdb1

Anstatt die UUID aus einer Datei zu entnehmen kann diese natürlich auch direkt eingegeben werden.

Dateisystem einhängen/ beim Booten einhängen

Manuell lassen sich die Dateisysteme nun wie folgt mounten:

mount /dev/sdc1 /mnt     # ansprechen über Gerätedatei
mount -L MYLABEL /mnt    # ansprechen über Label
mount -U 636f5931-33a4-4612-a117-78b39f20a9f7 /mnt    # UUID

Durch Eintrag in der Datei /etc/fstab lassen sich die Dateisysteme bereits beim Hochfahren einhängen. Das Verzeichnis /mnt/mydisk muss dabei bereits vorhanden sein und die notwendigen Zugriffsrechte haben:

# klassisch, per Gerätedatei
/dev/sdc1     /mnt/mydisk     ext4     defaults    0  0
# einhängen per Label
LABEL=MYLABEL     /mnt/mydisk     ext4     defaults    0  0
# oder über die UUID
UUID=636f5931-33a4-4612-a117-78b39f20a9f7   /mnt/mydisk  ext4  defaults  0  0
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logische Volumes verwalten: physische Volumes erstellen/entfernen, PVs zu Volume-Gruppen zuordnen, logische Volumes erstellen/löschen

2010/12/26 Kommentare aus

Erstellung eines physischen Volumes

Partition anlegen mit fdisk:

fdisk /dev/sdb

Falls die gesamte Platte durch LVM genutzt werden soll ist einfach eine einzige primäre Partition mit dem Typ „8e“ (Linux LVM) anzulegen.

pvcreate /dev/sdb1

Diese Partition ist nun als physisches Volume zu initialisieren, um von LVM verwendet werden zu können. Diese Aufgabe wird von pvcreate erledigt. Übergeben wird dem Befehl die eben erstellte Partition.

Entfernen eines physischen Volumes

pvremove /dev/sdb1

Das Physische Volume wird entfernt.

Physische Volumes einer Volumengrouppe zuordnen

vgextend VolGroup1 /dev/sdb1

Die Volumengruppe „VolGroup1“ wird hiermit um das physische Volume /dev/sdb1   erweitert. Eine erneute Eingabe von „vgs“ sollte nun den hinzugefügten Speicherplatz anzeigen.

Erstellung eines logischen Volumes

lvcreate –n lv_myLogVol –L 10G VolGroup1

Erstellt ein 10 Gigabyte großes logisches Volume mit der Bezeichnung “lv_myLogVol” in der Volumengruppe “VolGroup1”.

Entfernung eines logischen Volumes

lvremove /dev/VolGroup1/lv_myLogVol

Löscht das logische Volume mit der Bezeichnung “lv_myLogVol” aus der Volumengruppe “VolGroup1”. Dieses darf dabei nicht gemountet sein.

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neue Partitionen, logische Volumes, Dateisysteme und Swap-Bereiche zerstörungsfrei zu einem System hinzufügen

2010/12/26 Kommentare aus

Das einfachste Werkzeug zum Hinzufügen neuer Partitionen ist fdisk:

fdisk /dev/sda

würde die Partionstabelle der ersten Festplatte bearbeiten. Befehle werden mit einzelnen Buchstaben erteilt. „n“ für das Anlegen einer neuen Partition, „p“ listet aktuell vorhandene Partitionen auf,  „q“ beendet fdisk ohne Änderungen vorzunehmen, erst der Befehl „w“ schreibt Änderungen und beendet fdisk. Mögliche Befehle sind:

a (De)Aktivieren des bootfähig-Flags

b „bsd disklabel“ bearbeiten

c (De)Aktivieren des DOS Kompatibilitätsflags

d Eine Partition löschen

l Die bekannten Dateisystemtypen anzeigen

m Dieses Menü anzeigen

n Eine neue Partition anlegen

o Eine neue leere DOS Partitionstabelle anlegen

p Die Partitionstabelle anzeigen

q Ende ohne Speichern der Änderungen

s Einen neuen leeren „Sun disklabel“ anlegen

t Den Dateisystemtyp einer Partition ändern

u Die Einheit für die Anzeige/Eingabe ändern

v Die Partitionstabelle überprüfen

w Die Tabelle auf die Festplatte schreiben und das Programm beenden

x Zusätzliche Funktionen (nur für Experten)

cfdisk ist ein curses basierter Partitionseditor für Linux und hat ungefähr die selbe Funktionalität wie fdisk. Die Bedienung  ist etwas einfacher als bei fdisk.

parted ist ein weiterer Partitionseditor und kann neben den Funktionen die fdisk zur Verfügung stellt auch Partitionen erweitern/verkleinern.

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